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Glossar für Brand- und Wasserschadensanierung

Fachbegriffe aus Leckortung, Bautrocknung, Brandsanierung und Versicherungsabwicklung. Welches Verfahren geeignet ist, entscheidet die Prüfung Ihres Schadens vor Ort.

Abschottung
Abtrennung eines Arbeitsbereichs, um Staub, Ruß oder andere Partikel nicht in unbetroffene Räume zu verschleppen.
Abtretungserklärung
Vereinbarung zur Übertragung eines Anspruchs, die bei einer Direktverrechnung relevant sein kann. Inhalt und Umfang sind gesondert zu klären.
Adsorptionstrockner
Luftentfeuchter mit feuchtebindendem Material; wird abhängig von Temperatur, Raum und Trocknungsziel eingesetzt.
Asbestverdacht
Bei älteren Gebäuden: Probenahme und Laboranalyse vor Arbeitsbeginn; Ausbau nur durch befugte Fachbetriebe.
Ausgleichsfeuchte
Feuchtezustand eines Materials im Gleichgewicht mit seiner Umgebung. Er hängt von Material, Temperatur und Luftfeuchte ab.
Belegreife
Zustand eines Untergrunds, in dem ein vorgesehener Bodenbelag verlegt werden kann. Die Beurteilung ist material- und systemspezifisch.
Brandrauch
Gasförmige und partikelförmige Verbrennungsprodukte, die sich weit über den Brandherd hinaus verteilen.
Chloridbelastung
Entsteht v. a. beim Verbrennen von PVC und kann Metalle und Elektronik korrodieren.
CM-Messung
Calciumcarbid-Methode zur genauen Bestimmung der Estrichfeuchte.
Dämmschichttrocknung
Technische Trocknung der Dämmung unter dem Estrich. Verfahren und notwendige Öffnungen richten sich nach Aufbau und Belastung.
Deckungszusage
Erklärung des Versicherers zur Kostenübernahme im vereinbarten Umfang. Selbstbehalte und Ausschlüsse können weiterhin gelten.
Estrichtrocknung
Entfernung von Feuchtigkeit aus dem Bodenaufbau. Kontrollmessungen unterstützen die Entscheidung, wann der Wiederaufbau beginnen kann.
Feuchtekartierung
Systematische Erfassung und Dokumentation feuchter Bereiche als Grundlage für die Sanierungsplanung.
HEPA-Filter
Hochwirksamer Partikelfilter in dafür geeigneten Luftreinigungs- oder Absaugsystemen. Er ersetzt keine Entfernung der Schadstoffquelle.
Hohlraumtrocknung
Gezielte technische Trocknung von Installationsschächten, Vorsatzschalen oder anderen verdeckten Hohlräumen.
Kaltvernebelung
Feinste Vernebelung geruchsbindender Wirkstoffe.
Kondenstrockner
Gerät, das Feuchtigkeit aus der Luft durch Kondensation entfernt. Die Eignung hängt unter anderem von Temperatur und Einsatzbedingungen ab.
Leckortung
Eingrenzung einer undichten Stelle mit geeigneten Mess- und Prüfverfahren. Die Methode wird passend zu Leitungsaufbau und Zugänglichkeit gewählt.
Löschwasserschaden
Folgeschaden durch Löschwasser, der eine technische Trocknung erfordert.
Ozonbehandlung
Verfahren zur Geruchsneutralisation in unbewohnten, abgeschotteten Räumen.
PAK
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe – können bei unvollständiger Verbrennung im Ruß enthalten sein.
Rückbau
Kontrollierte Entfernung geschädigter Bauteile vor der Wiederherstellung; mögliche Schadstoffe müssen vorab berücksichtigt werden.
Ruß
Feine Kohlenstoffpartikel, an die sich Schadstoffe anlagern können.
Rußverschleppung
Verteilung von Ruß in unbelastete Bereiche durch Begehen oder Lüften.
Sanierungsprotokoll
Dokumentation der festgestellten Schäden, Maßnahmen und Messwerte als nachvollziehbarer Verlauf der Arbeiten.
Schimmelvorbeugung
Ursachenbehebung und ausreichende Trocknung zur Begrenzung des Risikos mikrobiellen Wachstums.
Thermografie
Wärmebildverfahren, das Temperaturunterschiede sichtbar macht. Ein auffälliges Wärmebild ist ein Hinweis und wird mit weiteren Prüfungen bewertet.
Tracergas
Prüfgas zur Ortung undichter Leitungsabschnitte. Austretendes Gas wird mit einem passenden Messgerät nachgewiesen.
Unterdrucktrocknung
Absaugen feuchter Luft aus dem Bauteil mit geeigneter Abscheidung und Filterung. Das Verfahren kann helfen, Partikelverschleppung zu begrenzen.
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